Die Verkehrssicherheitsinitiative DON’T DRINK AND DRIVE (DDAD) hat ihre Präventionsarbeit an Schulen im ersten Halbjahr 2026 erfolgreich ausgebaut. Gemeinsam mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) wurden bereits mehr als 1.500 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren über die Risiken von Alkohol im Straßenverkehr informiert und für verantwortungsvolles Verhalten sensibilisiert.
Ein weiteres Ergebnis der Schulbesuche: Das Motto der Kampagne ist bei vielen Jugendlichen fest im Bewusstsein verankert. Nach einer Befragung kennt rund die Hälfte der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Botschaft DON’T DRINK AND DRIVE nicht nur, sondern setzt sie nach eigenen Angaben auch im Alltag konsequent um.
Mit ihren Aktionen setzte die Verkehrssicherheitsinitiative auf praktische Erfahrungen: An Fahrsimulatoren für Autos und E-Scooter oder mit Rauschbrillen erleben die Jugendlichen anschaulich, wie Alkoholmissbrauch Wahrnehmung, Reaktionsvermögen und Urteilsfähigkeit beeinträchtigen kann. Auf diese Weise werden die drastischen Folgen von Alkoholkonsum im Straßenverkehr unmittelbar erfahrbar.

Fotos: (c) DDAD
Die Initiative DON’T DRINK AND DRIVE engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für die Vermeidung alkoholbedingter Verkehrsunfälle. Gemeinsam mit dem BADS, einer gemeinnützigen Vereinigung von Juristen, Rechtsmedizinern und Polizeifachleuten, soll die Aufklärungsarbeit an deutschen Schulen weiter intensiviert werden. Das gemeinsame Ziel bleibt klar: Wer fährt, trinkt nicht.
Hintergrund
Alkohol am Steuer zählt weiterhin zu den bedeutenden Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrates ereigneten sich 2025 bundesweit 34.269 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss. Zwar ist die Entwicklung leicht rückläufig, dennoch bleibt Prävention unverzichtbar. Gerade Fahranfänger tragen aufgrund ihrer geringeren Fahrerfahrung ein erhöhtes Unfallrisiko. Für sie gilt die gesetzliche Null-Promille-Grenze. Verstöße können Bußgelder, Punkte in Flensburg, den Entzug der Fahrerlaubnis oder eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) nach sich ziehen.
Über DON’T DRINK AND DRIVE
Träger der Initiative sind der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI), die Deutsche Weinakademie GmbH, der Deutsche Brauer-Bund e.V., der Verband Private Brauereien Deutschland e.V. sowie der Verband Deutscher Sektkellereien e.V. Seit 1993 setzt sich die Initiative mit bundesweiten Aktionen, Schulveranstaltungen, Plakatkampagnen und digitalen Angeboten für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol im Straßenverkehr ein.
Die entsprechende Pressemitteilung als Download finden Sie hier.