"Alkoholfreier Sekt" - harmlose Alternative oder unterschätze Gefahr?

In manchen Lebenssituationen ist es ratsam, gänzlich auf Alkohol zu verzichten. Zu solchen Situationen gehört insbesondere die Schwangerschaft. Und das aus gutem Grund: Alkohol kann die Plazentaschranke, die den Blutkreislauf von Mutter und Kind trennt, überschreiten. Das bedeutet kurzum: Das Ungeborene trinkt mit. Bei ihm kann Alkohol zum sogenannten "Fetalen Alkoholsyndrom" führen, einer nicht therapierbaren Fehlentwicklung.

Doch selbst bei völliger Alkoholabstinenz lassen sich im menschlichen Blut geringe Promillewerte nachweisen, die auf Arzneimittel oder bestimmte Nahrungsmittel zurückzuführen sind, die von Natur aus Alkohol enthalten. Dazu gehören Bananen, Brot oder Produkte aus Hefeteig. Auch als "alkoholfrei" gekennzeichneter Wein und Sekt kann geringe Mengen Restalkohol enthalten. Wie wirken sich diese geringe Mengen auf das Ungeborene aus? Sind sie eine Alternative? Oder eine Gefahr?

Längst beschäftigt sich die Wissenschaft mit diesen Fragen und kann erste Antworten geben. Das Deutsche Weininstitut hat diese in einem Artikel zusammengefasst, den wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung stellen.

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