Nachgärung
1. Langsame Gärung, die
sich in einem Wein einstellt, in dem noch Zucker und aktive Hefe zurückgeblieben
ist; auf diesem Prozeß beruhten die ersten Schaumweine; Schaumwein
Geschichte.
2. Häufig durch den Abbau der Apfelsäure bedingte Kohlensäureentwicklung
(Milchsäuregärung).
In Schaumwein unter vollem Kohlensäuredruck kann sich keine Nachgärung
entwickeln.
Nase
Kennzeichnung der Blume eines Schaumweins oder Sektes.
Er hat eine gute Nase, wenn seine Bukettstoffe angenehm hervortreten
natur
Hinweise wie natur, naturrein sind bei
Schaumwein und Sekt ebenso wie bei Wein nach allgemeinen lebensmittelrechtlichen
Grundsätzen und dem Weingesetz unzulässig, während im Ausland
nature häufig den Sinn von naturbelassen = nicht schäumend hat.
naturherb
(brut nature, pas dosé usw.)
darf nur für Schaumweine benutzt werden, denen nach der Schaumbildung
kein Zucker zugesetzt worden ist, die also nur einen Höchstgehalt
von 3 g/l ( -> Pentosen)
haben können.
Naturkorken
-> Korken ->
Flaschenkorken; ->
Agglomérékorken.
Nennfüllmenge
-> Flaschengrößen.
nervig
(stahlig)
Kennzeichnung für einen harmonischen, körperreichen und rassigen
Sekt von herbem Charakter, der gute Haltbarkeit verspricht (ein
Sekt hat Nerv).
Zur Betonung der Haltbarkeit wird die Kennzeichnung ->
Rückgrat verwendet.
neutral
ist ein Wein ohne hervorstechende Eigenart, der sich gut zum Verschnitt
eignet. Schaumwein ist neutral, wenn seine Abstimmung weder nach der süßen
noch nach der herben Seite bemerkenswert ist (auch: indifferent).
Niederschlag,
Depot
feste Bestandteile (siehe Bodensatz; siehe Trub; siehe Hefe), die sich
in einer Flüssigkeit allmählich absetzen. Das Hefedepot des
Schaumweins, das sich bei der zweiten Gärung bildet, wird durch ->
Enthefung entfernt.
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